Raureif

Weiß überzuckertes Gezweig winkt mir vom Wegesrand zu

feinste Frostnadeln, Kinder des Winternebels, glitzernde Könige

erstarrte Kunst die mit frecher Verspieltheit

die nackten Zweige fest umklammert hält

 

So schön, so vergänglich.

 

Ach, könnte ich mir an euch die Finger blutig stechen

auf dass das stille Weiß vom geliebten Rot vertrieben wird

denn der Winter scheint ewig, drückt schwer aufs Gemüt

lässt mein Scherbenherz den Frühling ersehnen

 

Rubinrote Lippen, im Nebel verschwanden

und kehrten nicht wieder

 

Du fehlst

 

Drum komme nun Frühling

bring wärmere Farben und andre Gedanken

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6 Gedanken zu “Raureif

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