Novembernebel

Weiße Wellen, räuchern Schwaden,
Frische zu den Bergen tragen,
wässern sie ans Ufer streben,
an den Hängen bleiben kleben,
Trauer nach dem fernen Meer,
Nebelherz im Lande schwer,
Tiefensehnsucht auch an Land,
schmiegt es sich der Erde an,
hüllt sie sanft in tiefes Schweigen,
könnte ewig so verbleiben,
doch die Sonne dies nicht duldet,
hat´s der Nebel selbst verschuldet,
ließ sich von den Meeren heben,
Abenteuer wollt erleben,
Traurigkeit nun ist sein Fluche,
kriecht er um die Linde, Buche,
möchte bunten Herbst ersticken,
keiner soll die Pracht erblicken!

Ein Schloss sich in der Fern erhebt,
der Nebel nach den Mauern greift,
im Sonnenstrahl in´s Nichts vergeht,
und an dem Hügel sich zerschleift.

Die Eiche in den vollsten Farben,
sich ihrer Pracht noch einmal freut,
am Boden ihre edlen Gaben,
den Tieren wie Geschenke streut.

Und auch die Menschen zieht´s zur Sonne,
im Strahlentanz die Herzen blühn,
mit Bier & Wein und aller Wonne,
erfreun sie sich am letzten Grün.

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