Das Zimmer

In meinem Kopf, da gibts ein Zimmer
das habe ich mir hergezaubert
es ist mir ein Refugium
wenn mich der Alltag niederdrückt
wenn sich mein Geist nach Frieden sehnt
wenn du in weiter Ferne bist

Denn diesen wundervollen Raum
den habe ich mir dekoriert
mit Bildern, schön im Rahmenkleid
ein jedes zeigt einen Moment
der meinem Herzen Wärme schenkt

In der Mitte jenes Zimmers
steht ein großer, weicher Sessel
blütenweiß, mit breiten Lehnen
den stelle ich an eine Wand

Dann nehme ich ganz langsam Platz
bis ich im Polster fast versinke
mein Körper sanft umschmeichelt wird

Ich wende meine Augen hin
zu meinen viel geliebten Schätzen

Und reise in der Zeit zurück…

Wir zwei an einem hellen Strand
du mit nem Bier in einer Hand
und ich am Lesen, sonnverbrannt
wir liebten uns im warmen Sand
und Sorgen warn uns unbekannt

***

Auf dem Balkon in Weil am Rhein
dort war die Welt noch herrlich klein
ein gutes Essen, roter Wein
und Streichmusik bei Kerzenschein
fast lebten wir vom Glück allein

Ja solche Dinge sind es
die mich der Welt entrücken
bis ich dich wiedersehe
du mir im Arme ruhst
mein Herz mit Liebe füllst
den Raum mit Bildern schmückst.

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