Von der Mauer

Hoch soll der Wall im Staube sein
damit der Marsch des Pulvers stoppt
des süßen Grüns, das Heil verspricht
all jener traumbesetzten Drogen
die Glück den Schwächsten auch versprechen
das Jetzt zum Später transformieren
so trügerisch wie Methkristalle
ist auch was ihr am Planen seid

Das große Geld in Stein und Stahl
statt all die Fäulnis zu bekämpfen
die Gründe für den Drogensog
so marodiert der Grundstein weg
der Schein erlischt, der Vorhang fällt
ihr klammert euch verbissen dran
habt Angst vor der Veränderung
der Wahrheit, die dahinter liegt

Das Endprodukt von Missjahrzehnten
es blutet aus und mit ihm Hoffnung
es wälzt im Abgrund sich verzweifelt
es schreit, es schießt, es drogt, es stirbt
es fleht nach einem kleinen Licht
wann werdet ihr denn endlich lernen
aus Armut keimt das Gute nicht

Egal wie hoch die Mauer wird
die Mexico vor euch verbirgt
eine andere stets höher ist
welche ihr niederreißen müsst
sie steht in eurem Geiste, hält euch auf
und solange sie stehen bleibt
nimmt nichts Gutes seinen Lauf

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