Nebelklopfen

In mollig warmen Decken,

da lassen sie sich nieder.

Der Vorhang wird geschlossen,

die Zweisamkeit genossen.

Der Nebel klopft am Fenster an,

doch niemand ihn nun hören kann,

denn zärtlich Lüstelei beginnt,

und süßer Kuss den Geist verglimmt.

Glühend Leiber eng umschlungen,

gierig Münder gierig küssen,

hastig Finger kühn erkunden,

feurig Herzen eifrig lieben.

Tiefer Stoß den Leib ergründet,

zarter Laut Erfolg verkündet.

Der Nebel klopft am Fenster an,

doch niemand ihn nun hören kann,

denn zärtlich Lüstelei beginnt

und Liebesduft den Geist verschlingt.

Tiefer Stoß den Leib ergründet,

lauter Schrei Erfolg verkündet.

Schriller Schrei das Glück zerreißt,

Panik beide Geister greift.

Der Nebel trat die Türe ein,

und ließ sich selbst ins Haus hinein.

Schon steht er dort im schwülen Raum,

und was er dort erblickt,

ihn nicht gerad entzückt.

Allein der Nebel war es nicht,

vielmehr der Mann von der Frau Ficht.

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