Play. Exit brain, enter life

Reise, Reise, sein Geist ist ausgeflogen, nur der Körper bleibt zurück und dieser bebt. Bebend vor purer ekstatischer Lust, fast Erotik. Eine Freiheit die ihm sonst verwehrt,fast unmöglich erreichbar scheint, Kunst in ihrer Perfektion, die Geburt von Gefühlen. Sein Kopf wird durchspült und gereinigt, befreit von allem, wenigstens für den Moment, Platz für Neues wird geschaffen. Sein Körper bebt. Er schwitzt, sein Blut kocht, er weint leicht, ist außer Atem und genießt es. Dröhnend schiebt ihn der Bass voran, bringt das Herz zum Mitschwingen. Er verliert die Kontrolle über sich, seine Beine gehören ihm nicht mehr, marionettenhaft gezogen von unsichtbaren Fäden bewegen sie sich im Takt. Ungehemmte freie Bewegungen, denn Musik ist Freiheit, individuell. Ein Klangteppich wird gewoben, breitet sich aus und umschließt ihn, spendet ein wohliges warmes Gefühl, ein Kribbeln tief in ihm, die Urfreude. Er hört es, er fühlt es, er liebt es, ist frei und lebt. Diese vollkommene Freude überall, die Droge in seinem Blut, Endorphin genannt, wird in vollen Zügen genossen, ein kurzer Moment bleibt ihm noch. Der Blick aus dem Fenster treibt ihm die Tränen in die Augen, weil er mit diesem Lied soviel verbindet. Freude, Schmerz, Liebe und Hass. Der Puls normalisiert sich und so langsam erlangt er die Kontrolle über sich wieder, will es jedoch nicht. Stille. Replay…

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