Vom Verliebtsein (1)

Schüchtern sitzt er neben ihr am Beckenrand, lässt die Beine ins kühle, azurblaue Wasser baumeln und überlegt was er als Nächstes sagen könnte. Krampfhaft grübelt er und schaut ihr nebenher zu, wie sie mit ihrer besten Freundin, die im Wasser treibt, über letztes Wochenende quatscht. Ab und zu schaut sie herüber und er lächelt, doch in Wirklichkeit gilt sein Blick den Wassertropfen die langsam in ihren Ausschnitt rinnen und das gelobte Land unter ihrem Bikini benetzen. Er hat zwar schon unzählige Male Brüste im TV, oder im Internet gesehen, dies ist jedoch etwas gänzlich anderes, denn schon alleine bei dem Gedanken an ihre Brüste wird ihm warm und es entstehen weitere Bilder in seinem Kopf. Seit 2 Wochen geht das so. Nachts liegt er wach, findet keinen Schlaf und stellt sich vor, wie sie zusammen Eis essen gehen und sie neben ihm im Bett liegt, dicht an ihn gekuschelt, nicht mehr. Seine Freunde raten ihm, sich von ihr fernzuhalten, doch für ihn gibt es keine Zweifel. Sie ist dieses eine Mädchen, für das sich alles lohnt. Jede Mühe, jedes Leid könnte man schultern, wenn man weiß, dass sie auf einen wartet. Er würde sie am liebsten umarmen und nicht mehr loslassen, unendlich vereint. Ihre Wärme spüren, ihren Duft genießen, dieser himmlische Duft, der jedes Parfum tausendfach aussticht und unvergessen bleibt.

„Hey, alles klar bei dir?“, frägt eine besorgte Stimme.

„Äh was? Ja, ja! Ich musste nur gerade an etwas denken“, antwortet er verlegen und kratzt sich am Hals. Die Schamesröte lässt nicht lange auf sich warten und die beiden Mädchen fangen an zu kichern.

„Tom, wir gehen mal rüber in das andere Becken, da gibt´s son Wellenbecken. Kommst du mit?“, frägt ihre Freundin und klettert aus dem Becken. Auch ihr rinnen Wassertropfen am Körper entlang, doch ist dies lang nicht so faszinierend anzuschauen, wie bei ihr. Bei ihr ist einfach alles schöner.

Er nickt und steht auf. Sofort fangen beide Mädchen an zu lachen und zu prusten und er weiß gar nicht wie ihm geschieht. Sie besinnt sich jedoch, tritt nah an ihn heran und flüstert ihm ins Ohr: „ Zieh nächstes Mal lieber nicht so eine enge Badehose an“ Sie deutet mit ihren Augen nach unten und er folgt mit den seinen, nur um auf sein erigiertes Glied zu blicken, das eine schöne, große Beule in seiner Badehose geformt hat, die nicht zu übersehen ist. Schock, Panik, Angst. Er weiß nicht was er sagen soll und steht mit offenem Mund vor ihr, würde am liebsten wegrennen, sich verkriechen und nie mehr ans Tageslicht kommen. Doch sie blickt ihm in die Augen, lächelt und gibt ihm ihr Handtuch, welches sie an Beckenrand gelegt hatte. „ Du kannst es behalten. Bring es mir einfach mal vorbei, vielleicht können wir dann auch mal zu zweit etwas machen“, sagt sie und zwinkert, dann dreht sie sich um, nimmt ihre Freundin bei der Hand und beginnt mit ihr zu tuscheln. Das Handtuch ist nass, voll Wassertropfen die ihren Körper liebkosen durften und es duftet. Es duftet so herrlich.

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